Geologischer Wanderweg Oerlinghausen
Dienstag 15. Juli 2008 von i-tourguide
Der Teutoburger Wald ist geologisch eine überaus interessante Region Mitteleuropas. Seine Entstehungsgeschichte im Verlauf unterschiedlichster Erdzeitalter und die Nutzung der enthaltenen Mineralien und Bodenschätze sind die Thematik dieses Wanderweges.
Ausgangspunkt ist die Bergstadt Oerlinghausen. Hier begegnet man auf Schritt und Tritt Natursteinmauern und interessanten Gebäuden aus den vor Ort abgebauten Natursteinen.
Die Landschaft in der Region Oerlinghausen bietet eine Vielfalt von Beispielen zum geologischen Aufbau. Die Spuren aus der Trias-, Jura- und Kreidezeit finden sich in den alten Steinbrüchen.
Das Aufeinandertreffen zweier Erdschollen führte zur Aufwölbung und zur Entstehung des Teutoburger Waldes. Die dabei wirkenden gewaltigen Kräfte schufen einen über 100 km langen Gebirgszug mit seinen bis heute erhaltenen charakteristischen Längstälern.
Die Eiszeiten des Quartär und die formende Kraft des fließenden Wassers schufen im Wesentlichen die heutigen Erscheinungsformen des Teutoburger Waldes mit seinen Längs- und Quertälern. Menschen nutzen diese Quertäler seit frühesten Zeiten als Durchgangswege.
Eine Folge der Eiszeiten sind auch die mächtigen Sandablagerungen in den Tälern und in der Senne. Das Wasser und der Wind haben diese Landschaft in vielen tausend Jahren geformt.
Wasser und Wind waren auch entscheidend bei der Formung der Landschaft auf der Nordseite des Teutoburger Waldes beteiligt. Die entstandenen weiten Ausraumtäler mit ihren fruchtbaren Böden führten schon früh zu intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
Besonderes Augenmerk wird bei dem Verlauf dieses Wanderweges auf die Landschaftsformen, die Bodenschätze und ihre Nutzung durch den Menschen gelegt.
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